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EMAS in Sierra Leone: Das Konzept für die nächsten Jahre

 

Bereits seit mehreren Jahren arbeitet EMAS mit der Welthungerhilfe als großem und etabliertem Projektpartner in Sierra Leone erfolgreich zusammen. Projektleiter Wolfgang Buchner war deshalb bereits einige Male für Ausbildungskurse vor Ort.

Im Jahr 2016 wurde nach langjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit ein Kooperationsvertrag zwischen der Welthungerhilfe und EMAS unterschrieben.

 

EMAS-Technologie wird seit 2011 in Sierra Leone eingesetzt

 

Die Welthungerhilfe ist unser Partner vor Ort

 

Im Oktober 2014 begann nun ein groß angelegtes Aufbau- und Erweiterungsprojekt mit einer geplanten Laufzeit von zehn Jahren. Ziel nach dem EMAS-Konzept ist es, die Wasser- und Sanitärsituation vor Ort ohne dauerhafte externe Subventionen nachhaltig zu verbessern. Dies soll erreicht werden, indem die Haushalte dort selbst in ihre eigene Versorgung investieren.

Damit sich die Menschen von dem Konzept überzeugen können, sind folgende Strategien geplant:

 

 

Entscheidendes Ziel ist die Verbesserung der hygienischen Situation, aber auch die landwirtschaftliche Produktion soll erweitert und damit die Ernährunglage verbessert werden – im Sinne der Gesundheit der Einheimischen.

Besonders wichtig ist dabei die individuelle Verantwortung der Menschen für ihre eigene Wassergewinnung – als Basis für eine qualitative Nachhaltigkeit.

Das Projekt will keine direkten Projekthilfen für die ländliche Bevölkerung geben. Es kombiniert vielmehr die folgenden Prinzipien der Entwicklungszusammenarbeit:

 

 

Die Finanzierung des Projektes ist vorerst auf fünf Jahre festgelegt. Davon übernimmt die Welthungerhilfe den größten Teil von 500.000 Euro, EMAS und Help Sierra Leone zudem je 50.000 Euro.

 

Hauptaufgabe von EMAS wird es dabei sein, den Technologietransfer erfolgreich abzuwickeln, sowie Instrumente zur Qualitätssicherung zu schaffen.

Durch die aktuelle Ebolaepidemie ist der Projektbeginn u. a. wegen des allgemeinen Versammlungsverbotes und der Reisebeschränkungen derzeit verzögert; Wolfgang Buchner musste aus diesem Grund seine geplante Reise im August absagen. Wir hoffen sehr, dass sich die Situation vor Ort in absehbarer Zeit wieder verbessert und normalisiert.

 

Insgesamt blicken wir – auch aufgrund der bisher schon äußerst guten und konstruktiven Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe – optimistisch auf das Projekt, auf dem in den nächsten Jahren wohl das Hauptaugenmerk von EMAS liegen wird.

Da EMAS für das Projekt auch finanzielle Zusagen gegeben hat, sind wir weiterhin auf die bewährte und treue Unterstützung durch unsere Mitglieder und Spender angewiesen.

 

Allen, die mit ihren Spenden das Projekt erst möglich machen, sei hier bereits herzlich gedankt.