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Die Idee

 

Ausgehend von den Konzepten und Technologien, die der Entwicklungshelfer Wolfgang Buchner in den 80er-Jahren erstmals eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt hat, ist es Ziel der Aktionsgemeinschaft EMAS e. V., weltweit möglichst vielen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen.

 

Nachdem das Konzept der Mobilen Brunnenbauerschule EMAS (die Abkürzung für spanisch Escuela móvil aguas y saneamiento básico übersetzt etwa Mobile Schule für Wasser und Sanitärwesen) sich zunächst in Bolivien und großen Teilen Lateinamerikas bewährte, geht es aufgrund der bisherigen guten Erfahrungen mittlerweile um die zunehmende Verbreitung weltweit

 

Dabei ist der Gedanke der "Hilfe zur Selbsthilfe" - seit Jahren ein gängiges und manchmal strapaziertes Schlagwort in der Entwicklungszusammenarbeit - der entscheidende Punkt. Unser Trinkwasserprojekt zeigt, wie nachhaltige und effektive Hilfe zur Selbsthilfe in der Praxis aussehen kann: 
Es geht um die Ausbildung von Menschen, die mit simplen Methoden und geringem materiellem Aufwand in ihren Heimatländern als selbständige Brunnenbauer bzw. Wasserfachleute tätig werden. Sie können dann vor Ort eine einfache, aber effiziente Wasserversorgung aufbauen, unter Schonung von Umwelt und natürlichen Ressourcen die Bevölkerung mit sauberem Wasser versorgen und mit dieser Tätigkeit sogar ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten.

 

Ziel des Vereins ist es, das Konzept und die Technologien bekannt zu machen, sowie Kontakte zu interessierten Einzelpersonen, Gruppierungen und Hilfsorganisationen herzustellen und zu pflegen.
Da die Aktionsgemeinschaft EMAS keine wirtschaftlichen Eigeninteressen verfolgt, ehrenamtlich arbeitet und anfallende Unkosten durch Mitgliedsbeiträge deckt, können Spendengelder zu 100% für die Projekte eingesetzt werden.

 

Wolfgang Buchner und seine Ehefrau Martha gründeten zudem in den ersten Jahren ihres Engagements in Bolivien ein Krankenhaus. Dieses lag in Chamaca, in den Süd-Yungas, und wurde von der Aktionsgemeinschaft EMAS bis zu seiner Schließung 2012 durch Spendengelder finanziell unterstützt.